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Fluchtströme 2016

Sie fliehen vor Not, Angst und politischer Verfolgung. Zu Millionen sehen sich Menschen auf der ganzen Welt gezwungen, ihre Heimat zu verlassen, darunter viele kleine Kinder ganz unterschiedlicher sprachlicher und kultureller Herkunft. Vor allem aus den Krisenregionen in Afrika und dem Nahen Osten versuchen sie, über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen und oft verlieren sie dabei ihr Leben. Im Besonderen Kriege, Hunger und Elend treiben aktuell die Menschen aus aller Welt nach Deutschland.

Flüchtlinge klettern nach ihrer Rettung von einem Schlauchboot des US-Marine-Schiffes USS San Antonio (LPD-17) auf ein Patrouillenboot der Republik Malta
Schlauchboot "US-Marine-Schiff USS San Antonio"
© The World Factbook" der CIA | Fluchtpunkt Europäische Union (EU)
Fluchtpunkt "Europa": die "Welt" strömt in die EU!

Es fällt auf, dass die ankommenden Menschen aus aller Herrenländer und Sprachregionen gar nicht so verschieden sind: beispielsweise wollen sie alle auch nur wie wir in Sicherheit leben und viele möchten, dass sie als Flüchtlinge und Neuankömmlinge nach kurzer Zeit sagen können: „Ja. Hier bin ich wirklich angekommen: in einem neuen Leben mit einer wirklichen Zukunftsperspektive!"

Viele Flüchtlinge sind auf sich allein gestellt: Sie mussten ihre Familien zurück lassen. Oder Eltern
und Geschwister sind verschollen, vermisst, oder tot. Daher sucht auch eine große Zahl unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge in Deutschland Schutz und ein neues Zuhause, mit steigender Tendenz. 

Gestrandet in Idomeni